travel.eleven | Reisekosten steuerlich absetzen

Wenn freie Autoren auf Recherchereise gehen…

Reisebüro Kundenmagazin | Der steuerliche Grundsatz lautet: Ausgaben, die dem journalistischen Beruf dienen, sind Betriebsausgaben. Und zwar auch dann, wenn sie vergebens sind und kein Auftrag dabei herauskommt. Das gilt auch für Reisen. Immer den Grund der Reise notieren. Namen des Kontaktmanns bei Recherchen müssen nicht unbedingt angegeben werden; bei Bewirtung gilt, dass grundsätzlich der Name der bewirteten Person angegeben werden muss.

Die Reiseart ist dem Journalisten überlassen. Ob Bahn, Bus, Flugzeug, eigenes Auto oder Taxi – wenn die Reise berufsbedingt ist, sind die Kosten absetzbar.

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Fahrtkosten Nutzen freie Journalisten ein privates Auto beruflich, können sie 30 Cent pro gefahrenen Kilometer beim Finanzamt geltend machen. Alternativ lassen sich auch die tatsächlichen Kosten ansetzen.

Arbeit im Urlaub Wer den Urlaub für berufliche Tätigkeiten nutzt oder Recherchereisen mit Urlaubstagen kombiniert, kann dennoch Betriebsausgaben melden. Reisekosten, die eindeutig dem beruflichen Zweck dienen, sind dabei von den eindeutig privaten Ausgaben zu trennen. Für Kosten, die nicht klar zu trennen sind, ist der berufliche Anteil zu schätzen.

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Verpflegung Auch Zusatzausgaben für Verpflegung können freie Journalisten als Betriebsausgabe behandeln. Seit 2014 werden diese Pauschalen neu berechnet: 12 Euro ab acht Stunden Abwesenheit, 24 Euro bei Abwesenheit von 0 bis 24 Uhr. Mehrfache Abwesenheiten am Tag können zusammengerechnet werden; wenn die Abwesenheit länger als einen Tag dauert (ohne Übernachtung, also etwa von 18 bis 03 Uhr), kann man ebenfalls die 12-Euro-Pauschale nutzen.

Pauschalen im Ausland Verpflegungsmehraufwand dürfen freie Journalisten maximal für drei Monate einer Reise geltend machen. Eine Unterbrechung von vier Wochen führt unabhängig vom Grund zum Neubeginn dieser Frist.

Übernachtungskosten Übernachtungskosten im In- und Ausland müssen mit Belegen nachgewiesen werden. Ist das Frühstück in der Hotelrechnung enthalten, ist die Pauschale für Verpflegungsmehraufwand um 20 Prozent zu kürzen, bei Mittag- und Abendessen sind jeweils 40 Prozent abzuziehen.

Wohnung am Einsatzort Wer an einem Einsatzort eine Wohnung anmietet, sollte beachten: Bei einer Tätigkeit, die mindestens an drei Tagen pro Woche ausgeübt wird, kann man die Mietkosten nur für maximal 48 Monate beim Finanzamt anrechnen lassen. Danach gelten die Grundsätze der doppelten Haushaltsführung; es können maximal 1.000 Euro pro Monat angesetzt werden. Bei kürzerer Dauer der Wochenarbeitszeit gilt die Grenze von 48 Monaten nicht.

Magazin lesen           Reiseautor werdentravel.eleven

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