Flugangst überwinden | Gratis Reisemagazin

Reisebüro Kundenmagazin | Der Traum vom Fliegen ist für viele Menschen ein Alptraum. Sie können das schnelle und sichere Reisen im Flugzeug nicht genießen oder vermeiden es sogar ganz, in eine dieser „fliegenden Kisten“ zu steigen. Fliegen kann Lust oder Last, Traum oder Trauma sein. Was für einige Menschen Faszination bedeutet, ist für andere untrennbar mit dem Gefühl der Angst verbunden. Internationale Studien belegen, dass etwa ein Viertel, vielleicht sogar die Hälfte aller Passagiere unter Flugangst (Aviophobie) oder flugangstähnlichen Symptomen leidet.

So verlockend die Angebote der Airlines auch scheinen, Flugreisen sind nicht jedermanns Sache. Für manche ist der Traum vom Fliegen ein Alptraum, und beim Abheben dreht sich Ihnen mitunter der Magen um.. Flugangst kann ein ernstes Problem werden. Man muss aber weder damit leben, noch darauf verzichten. Befragungen von Fluggesellschaften zufolge fühlt sich jeder zweite Reisende Im Flugzeug unwohl, jeder Dritte hat wirklich Ängste. Oft bestehen heftige, körperliche Symptome: Schwitzen, Herzrasen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Krämpfe, Hyperventilation, Übelkeit, Erbrechen. Manche Menschen verspüren Todesangst oder erleben ein Gefühl von „Unwirklichkeit“.

Angst ist etwas völlig Natürliches. Wie auch der Schmerz hat sie entwicklungsgeschichtlich gesehen, eine lebenserhaltende und schützende Funktion. In Bruchteilen von Sekunden bereitet sich der Mensch in Angst- und Stresssituationen auf Kampf oder Flucht oder völlige Aufgabe vor. Es spielt eine Rolle, ob ein Mensch als Kind gelernt hat, sich offensiv oder defensiv mit schwierigen Situationen auseinanderzusetze, letzteres kann die Ausformung und Aufrechterhaltung von Ängsten begünstigen, auch eine überfürsorgliche Umgebung oder Eltern können diese erlernten Ängste verstärken.


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Wie entsteht Angst? Unser Gehirn besitzt eine Alarmanlage, die Amygdala – der Mandelkern, dorthin gelangen bedrohliche Meldungen, unser Herz beginnt plötzlich wie wild zu rasen und der körpereigene Panikbefehl wir ausgelöst: Schweiß bricht aus, die Finger fangen an zu kribbeln, es wird einem schwindelig, man glaubt keine Luft mehr zu bekommen. Es gibt Menschen, deren Mandelkern besonders empfindlich ist und schon kleinste Irritationen können einen Großalarm auslösen. Auch belastende Kindheitserlebnisse, wie sexueller Missbrauch oder der frühe Tod der Mutter können eine Ursache sein.

Häufig entwickeln sich die Ängste aber erst mit der Zeit, bei Vielfliegern oder Geschäftsreisenden, die viele Flüge ohne Angst erlebt haben. Als Auslöser für eine erhöhte Stressbelastung gilt dann eine belastende private oder familiäre Situation, wie der Todesfall eines geliebten Menschen, eine Trennung oder Scheidung, die Kinder gehen aus dem Haus, ein einschneidendes Erlebnis, in dem sich der Betroffene hilflos oder ausgeliefert gefühlt hat. Dann reicht ein „Trigger“ wie nochmaliges Durchstarten des Flugzeuges, eine nicht geplante Zwischenlandung, eine unsanfte Landung, „Luftlöcher“ oder heftige Turbulenzen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen!


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Meistens liegt der Flugangst eine Angst- und Panikstörung zugrunde, Agoraphobie (die Angst vor Menschenansammlungen und großen Veranstaltungen), Klaustrophobie (die Angst vor räumlicher Enge) die Akrophobie (Höhenangst) oder die soziale Phobie (Angst sich vor anderen Menschen zu blamieren, das Gesicht zu verlieren, zum Beispiel, wenn jemandem übel wird)

Was die Angst verstärkt? Jedes Vermeiden der gefürchteten Situation und die „Angst vor der Angst“ (also die Erwartungsangst und Katastrophenphantasien) verstärken die Angst und die körperlichen Symptome des Angsterlebens. Durch sogenannte Desensibilisierungübungen und Konfrontationsübungen, in denen der flugängstliche Mensch vorsichtig und einfühlsam an die Situation herangeführt wird, ermöglichen ihm neue Erfahrungen zu machen und zu erleben, dass die Panik sich nicht unendlich steigert und die Angst nicht lebensbedrohlich ist.

Der Angstforscher Eugene E. Levitt sagt: „Die Angst hat ein Janushaupt, sie kann den Menschen zu Selbstvervollkommnung, zu erhöhter Leistung und zu Tüchtigkeit anspornen oder sie kann sein Leben und das seiner Umgebung schwer beeinträchtigen. Lernen wir sie konstruktiv einzusetzen, um ihr Herr und nicht ihr Sklave zu sein.“

Psychotherapie bei Flugangst Das psychologische Training von Angststörungen basiert auf verhaltens-therapeutischen Methoden und beinhaltet drei Säulen, der technischen Erklärung „Warum sie oben bleiben“, (Psychoedukation / Information), die zweite Säule ist das psychologische Training und die Expositionsübungen, sich der Angst aussetzen, sie nicht mehr vermeiden und das Aufzeigen von Bewältigungsmöglichkeiten, die dritte Säule sind Atmungs- Entspannungs- und Visualisierungstechniken in Kombination mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson.

Das Ziel ist die körperlichen Symptome deutlich zu reduzieren, die Wahrnehmung und die Bewertung auf allen vier Ebenen, der gedanklichen, der emotionalen, der somatischen und er Ebene des Handelns und des Verhaltens nachhaltig und dauerhaft zu ändern, so dass der „Teufelskreis der Angst“ durchbrochen werden kann und ein Perspektivwechsel möglich ist. Sie werden mit mentalen Techniken vertraut sein, die Sie während des Fluges begleiten und Ihnen neue Handlungsspielräume aufzeigen, was Sie vor und in der konkreten Situation tun können., so dass Sie am Ende mit wirkungsvollen und effektiven Tools und deren Anwendung vertraut sind.

Das Erlernen des Entspannungsverfahrens hat den Sinn die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, vor und während des Fluges in einen entspannten Zustand zu gelangen und so der Angst vor der Angst weniger Raum zu geben. (openPR)

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